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Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA)

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Verfasst von Robert Eigenherr

Auf einen Blick
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, deren langkettige Vertreter EPA und DHA für Herz, Gehirn und Augen bedeutsam sind.
In Vykea: EPA und DHA als Ethylester (580 mg pro Sachet, davon 140 mg EPA und 60 mg DHA)
Sehr hohe Dosen können die Blutgerinnung beeinflussen.

Omega-3-Fettsäuren sind eine Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die der Körper für den Aufbau seiner Zellmembranen und für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt. Die wichtigsten Vertreter sind die pflanzliche Alpha-Linolensäure (ALA) sowie die beiden langkettigen marinen Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). EPA und DHA sind bedeutsam für die normale Funktion von Herz, Gehirn und Augen. Der Mensch kann ALA grundsätzlich in EPA und DHA umwandeln, allerdings nur in begrenztem Umfang, weshalb die direkte Zufuhr von EPA und DHA über fetten Seefisch, Algenöl oder Nahrungsergänzungsmittel im Mittelpunkt der Versorgungsfrage steht. In Omnia All-In-One liefern wir Omega-3-Fettsäuren aus einem konzentrierten Fischöl in Ethylester-Form: 580 mg pro Tagesdosis, darunter 140 mg EPA und 60 mg DHA. Dieser Eintrag erklärt die Formen, das Vorkommen, die Funktionen, den Bedarf, die Labordiagnostik, mögliche Mangelzeichen und die Wechselwirkungen der Omega-3-Fettsäuren.

ALA, EPA und DHA und die verschiedenen Bindungsformen

Omega-3-Fettsäuren lassen sich zunächst nach ihrer Kettenlänge unterscheiden. Die Alpha-Linolensäure (ALA) ist die pflanzliche, kurzkettige Omega-3-Fettsäure und gilt als essenziell, das heißt, sie muss über die Nahrung zugeführt werden. Aus ihr kann der Körper die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA bilden. Diese Umwandlung verläuft jedoch über mehrere enzymatische Schritte und ist beim Menschen wenig ergiebig. Je nach Studienlage werden nur wenige Prozent der zugeführten ALA in EPA und ein noch geringerer Anteil in DHA überführt. Die Umwandlung wird zusätzlich durch einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren in der Ernährung gehemmt, weil beide Fettsäurefamilien dieselben Enzyme nutzen. Aus diesem Grund gelten EPA und DHA in der Praxis als bedingt essenziell, und ihre direkte Zufuhr ist verlässlicher als der Umweg über die ALA.

EPA und DHA selbst kommen in unterschiedlichen chemischen Bindungsformen vor, die sich in der Verwertbarkeit unterscheiden. Im natürlichen Fischöl liegen sie überwiegend als Triglyceride vor, also an ein Glycerin-Grundgerüst gebunden. Bei der Herstellung von Konzentraten mit hohem EPA- und DHA-Gehalt werden die Fettsäuren häufig in Ethylester überführt, weil sich diese Form gut aufreinigen und anreichern lässt. Daneben gibt es re-veresterte Triglyceride, bei denen die Fettsäuren nach der Anreicherung wieder an Glycerin gebunden werden, sowie an Phospholipide gebundene Formen, wie sie etwa im Krillöl vorkommen. Die Aufnahme aus allen Formen wird durch eine fetthaltige Mahlzeit verbessert, da Omega-3-Fettsäuren fettlöslich sind und ihre Resorption von der Gallensekretion abhängt.

In Omnia kommen EPA und DHA als Ethylester aus einem konzentrierten Fischöl zum Einsatz. Wir empfehlen die Einnahme zu einer Mahlzeit, um die Aufnahme zu unterstützen.


Vorkommen in Lebensmitteln

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA stammen vor allem aus fettem Kaltwasser-Seefisch. Gute Quellen sind Lachs, Makrele, Hering, Sardine und Thunfisch. Der Fisch bildet diese Fettsäuren nicht selbst, sondern nimmt sie über Mikroalgen in der Nahrungskette auf. Daher ist auch Algenöl eine direkte, rein pflanzliche Quelle für DHA und teils EPA, die sich besonders für eine vegane Ernährung eignet.

Die pflanzliche Alpha-Linolensäure findet sich dagegen in Leinöl, Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen sowie in Raps- und Hanföl. Diese Lebensmittel tragen zur Omega-3-Versorgung bei, ersetzen wegen der geringen Umwandlungsrate aber nicht zuverlässig die direkte Zufuhr von EPA und DHA.

Omega-3-Fettsäuren sind empfindlich gegenüber Sauerstoff, Licht und Hitze und neigen zur Oxidation, bei der sie ranzig werden. Pflanzliche Öle sollten daher kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert und nicht stark erhitzt werden.

Funktionen im Körper

Omega-3-Fettsäuren erfüllen im Körper sowohl bauliche als auch regulatorische Aufgaben:

  • Strukturlipide: Als Strukturlipide sind EPA und DHA Bestandteil aller Zellmembranen. Sie beeinflussen die Fließeigenschaften und die Funktion der Membranen und sind damit für den Stofftransport und die Reizweiterleitung in Nerven- und Sinneszellen von Bedeutung.

  • Gehirn und Netzhaut: DHA ist besonders stark in der grauen Substanz des Gehirns und in der Netzhaut des Auges angereichert. In der Netzhaut ist es ein wesentlicher Baustein der Photorezeptoren.

  • Entzündungsregulation: Aus EPA und DHA bilden sich Gewebshormone (Eicosanoide) sowie spezielle entzündungsauflösende Botenstoffe (Resolvine und Protectine), die an der Regulation von Entzündungsprozessen mitwirken.

  • Herzfunktion: EPA und DHA spielen eine Rolle für die normale Funktion des Herzens.

  • Frühe Entwicklung: Während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten ist DHA am Aufbau des kindlichen Gehirns und der Augen beteiligt.

EPA und DHA: unterschiedliche Schwerpunkte, gemeinsame Bedeutung

EPA und DHA sind beide langkettige Omega-3-Fettsäuren, sie setzen im Körper aber unterschiedliche Schwerpunkte und ergänzen sich. EPA wird vor allem mit dem Herz-Kreislauf-System und mit der Regulation von Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht. Aus EPA entstehen Gewebshormone und entzündungsauflösende Botenstoffe, und EPA wirkt auf Blutfette, Blutplättchen und die Funktion der Gefäßinnenwand. DHA ist dagegen in erster Linie eine Strukturfettsäure. Sie ist besonders stark in der grauen Substanz des Gehirns und in der Netzhaut des Auges angereichert und dort ein wesentlicher Baustein der Nerven- und Sehzellen. In der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten ist DHA am Aufbau von Gehirn und Augen des Kindes beteiligt.

Auch in den Zellmembranen verhalten sich die beiden Fettsäuren unterschiedlich und beeinflussen die Eigenschaften der Membranen auf je eigene Weise. Weil sich ihre Wirkungen ergänzen, betrachtet die Ernährungswissenschaft EPA und DHA meist gemeinsam. Das spiegelt sich auch in den zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben wider, die sich teils auf DHA allein, teils auf EPA und DHA zusammen beziehen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst die unterschiedlichen Mechanismen und die Studienlage zu EPA und DHA zusammen (Current Atherosclerosis Reports 2025).

Welche dieser Funktionen als gesundheitsbezogene Angaben zugelassen sind und an welche Mengen sie geknüpft sind, zeigt der nächste Abschnitt.

Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben (EU-Verordnung 432/2012)

Für EPA und DHA sind in der EU die folgenden gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen. Anders als bei vielen Vitaminen und Mineralstoffen sind diese Angaben an Mindestmengen pro Tag gebunden. Sie dürfen nur verwendet werden, wenn die genannte Menge mit einer üblichen Verzehrmenge des Lebensmittels erreicht wird:

  • DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Die Angabe ist an eine tägliche Aufnahme von 250 mg DHA gebunden.

  • DHA trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei. Die Angabe ist an eine tägliche Aufnahme von 250 mg DHA gebunden.

  • EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Die Angabe ist an eine tägliche Aufnahme von 250 mg EPA und DHA gebunden.

  • DHA und EPA tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Die Angabe ist an eine tägliche Aufnahme von 3 g EPA und DHA gebunden.

  • DHA und EPA tragen zur Aufrechterhaltung normaler Triglyceridkonzentrationen im Blut bei. Die Angabe ist an eine tägliche Aufnahme von 2 g EPA und DHA gebunden.

Für DHA bestehen darüber hinaus zugelassene Angaben für die frühkindliche Entwicklung: Die Aufnahme von DHA durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns beim Fötus und beim gestillten Säugling bei, ebenso zur normalen Entwicklung der Augen beim Fötus und beim gestillten Säugling. Diese Angaben sind an eine zusätzliche Aufnahme von 200 mg DHA pro Tag über die für Erwachsene empfohlene Zufuhr hinaus gebunden. Außerdem ist zugelassen: Die Aufnahme von DHA trägt zur normalen Entwicklung der Sehkraft bei Säuglingen bis zum Alter von zwölf Monaten bei, gebunden an eine tägliche Aufnahme von 100 mg DHA.

Diese Angaben beziehen sich auf die Nährstoffe EPA und DHA allgemein und gelten jeweils ab der genannten Tagesmenge.


Referenzwerte und Tagesbedarf

Für Omega-3-Fettsäuren gibt es keine altersgestaffelte Bedarfstabelle in derselben Form wie bei Vitaminen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt im Rahmen der D-A-CH-Referenzwerte einen Richtwert für die gesamte Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren von 0,5 Prozent der täglichen Energiezufuhr, bezogen vor allem auf die Alpha-Linolensäure. Für die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA orientieren sich Fachgesellschaften an den Mengen, die mit den zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben verknüpft sind.

Gruppe

Orientierungswert pro Tag

Alpha-Linolensäure (ALA), Jugendliche und Erwachsene

0,5 Prozent der Energiezufuhr

EPA und DHA, Erwachsene (Orientierung an der EFSA-Angabe zur Herzfunktion)

250 mg

Schwangere (DHA, zusätzlich zur Zufuhr für Erwachsene)

mindestens 200 mg DHA

Stillende (DHA, zusätzlich zur Zufuhr für Erwachsene)

mindestens 200 mg DHA

Säuglinge bis 12 Monate (DHA für die Sehkraftentwicklung)

100 mg DHA

Für die Nährwertkennzeichnung von Omega-3-Fettsäuren ist in der EU kein eigener Nährstoffbezugswert (NRV) festgelegt, anders als bei Vitaminen und Mineralstoffen. Mengenangaben auf Etiketten erfolgen daher in Milligramm. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat keine klassische tolerierbare Gesamtaufnahmemenge für EPA und DHA abgeleitet. Sie kommt in ihrer Bewertung jedoch zu dem Schluss, dass eine zusätzliche Aufnahme von kombiniert bis zu 5 g EPA und DHA pro Tag aus Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene keine Sicherheitsbedenken hervorruft. Sehr hohe Mengen können die Blutgerinnung beeinflussen.

Die Menge von 250 mg EPA und DHA pro Tag ist nicht willkürlich gewählt. Die EFSA hat diesen Wert als angemessene Zufuhr (Adequate Intake) für Erwachsene abgeleitet. Grundlage sind Daten, nach denen eine Zufuhr in dieser Größenordnung mit einem geringeren Risiko für tödliche koronare Ereignisse und plötzlichen Herztod einhergeht (EFSA, Dietary Reference Values for fats, 2010). Als Marker für die körperliche Versorgung dient der Omega-3-Index, also der Anteil von EPA und DHA in den roten Blutkörperchen. Ein Bereich von etwa 8 bis 11 Prozent wird in Auswertungen großer Kohorten mit einer niedrigeren koronaren Sterblichkeit in Verbindung gebracht (Harris et al., 2017). Diese Zusammenhänge stammen aus der Ernährungs- und Beobachtungsforschung. Sie sind allgemeine wissenschaftliche Einordnungen und keine Wirkungszusagen für ein einzelnes Produkt.

Wer hat einen erhöhten Bedarf?

In einigen Lebensphasen und Situationen ist eine besonders gute Versorgung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren von Bedeutung: vor und während der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit, da DHA für die Entwicklung von Gehirn und Augen des Kindes gebraucht wird. Auch Menschen, die selten oder gar keinen fetten Seefisch essen, haben häufig eine niedrigere Zufuhr. Das betrifft insbesondere eine vegetarische oder vegane Ernährung, bei der EPA und DHA fehlen und nur die schwer umwandelbare Alpha-Linolensäure zugeführt wird; hier kann Algenöl eine direkte Quelle sein.

Eine eingeschränkte Fettaufnahme über den Darm, etwa bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, nach Darmoperationen oder bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche, kann die Resorption verringern. Ernährungserhebungen in Deutschland und Österreich zeigen, dass die durchschnittliche Zufuhr an EPA und DHA bei vielen Menschen unter den Mengen liegt, an die die gesundheitsbezogenen Angaben geknüpft sind, da fetter Seefisch nur unregelmäßig verzehrt wird.

Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6

Neben der absoluten Zufuhr spielt in der Ernährungswissenschaft das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren eine Rolle. Beide Fettsäurefamilien werden über dieselben Enzyme verstoffwechselt und konkurrieren miteinander. Aus Omega-6-Fettsäuren wie der Arachidonsäure entstehen unter anderem stärker entzündungsfördernde Botenstoffe, während aus EPA und DHA eher entzündungsauflösende Verbindungen gebildet werden. In der heutigen westlichen Ernährung ist der Anteil an Omega-6-Fettsäuren, etwa aus vielen Pflanzenölen und verarbeiteten Lebensmitteln, im Verhältnis zu Omega-3 oft deutlich erhöht. Eine ausgewogenere Relation gilt als ernährungsphysiologisch günstig. Es handelt sich dabei um eine allgemeine ernährungswissenschaftliche Einordnung und nicht um eine Wirkungszusage für ein einzelnes Produkt.


Versorgung und Labordiagnostik

Den Omega-3-Status kann eine Ärztin oder ein Arzt im Blut bestimmen. Ein gebräuchlicher Messwert ist der Omega-3-Index, der den Anteil von EPA und DHA an den Fettsäuren der roten Blutkörperchen angibt und in Prozent ausgedrückt wird. Er gilt als langfristiger Marker der Versorgung, weil er die Zusammensetzung der Membranen über etwa drei bis vier Monate widerspiegelt. In der Fachliteratur wird ein Omega-3-Index oberhalb von etwa 8 Prozent als günstiger Bereich beschrieben, während Werte unter etwa 4 Prozent als ungünstig gelten.

Daneben werden die Konzentrationen einzelner Fettsäuren im Blut oder das Verhältnis von Arachidonsäure zu EPA (AA/EPA-Verhältnis) bestimmt.

Hinweis: Die Auswahl der Messgröße, die Interpretation der Werte und eine eventuelle Ergänzung gehören in ärztliche Hand.

Mögliche Anzeichen einer Unterversorgung

Eine knappe Omega-3-Versorgung verläuft häufig ohne eindeutige Beschwerden und lässt sich an Symptomen allein nicht sicher erkennen. In der Fachliteratur werden bei einem länger bestehenden Mangel an essenziellen Fettsäuren unspezifische Anzeichen beschrieben, etwa trockene, schuppige Haut, eine gestörte Hautbarriere oder Sehstörungen. Da DHA ein wichtiger Baustein des sich entwickelnden Nervensystems ist, wird einer ausreichenden Versorgung im Säuglings- und Kindesalter besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Solche Anzeichen sind nicht beweisend und können viele Ursachen haben.

Hinweis: Die Abklärung und Diagnose gehören in ärztliche Hand.


Wechselwirkungen

Medikamente

Langkettige Omega-3-Fettsäuren können in höheren Mengen die Blutgerinnung beeinflussen und die Blutungszeit verlängern. Bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Vitamin-K-Antagonisten (zum Beispiel Phenprocoumon oder Warfarin), Thrombozytenaggregationshemmern (zum Beispiel Acetylsalicylsäure oder Clopidogrel) oder direkten oralen Antikoagulanzien kann sich dieser Effekt verstärken. Auch nichtsteroidale Schmerzmittel können in dieselbe Richtung wirken.

Hinweis: Wenn Sie solche Medikamente einnehmen oder eine Operation ansteht, sollten Sie eine höher dosierte Omega-3-Zufuhr vorab ärztlich abklären.

Andere Nährstoffe

Da Omega-3-Fettsäuren leicht oxidieren, werden ihnen in Präparaten häufig Antioxidantien wie Vitamin E zugesetzt, um sie zu stabilisieren. Im Stoffwechsel besteht außerdem ein Zusammenspiel mit dem Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren, da beide Familien dieselben Enzyme nutzen.


EPA und DHA als Ethylester

In Omnia liegen EPA und DHA als Ethylester aus einem konzentrierten Fischöl vor. Die Ethylester-Form entsteht bei der Aufreinigung und Anreicherung des Fischöls und erlaubt einen hohen Gehalt an EPA und DHA. Die Aufnahme aus dieser Form wird, wie bei allen Omega-3-Bindungsformen, durch die gleichzeitige Aufnahme von Nahrungsfett unterstützt, da die Resorption von der Gallensekretion abhängt. Wir empfehlen daher die Einnahme zu einer Mahlzeit. Da der Rohstoff aus Fisch gewonnen wird, kann das Produkt Spuren von Fisch enthalten; das ist für Menschen mit einer Fischallergie zu beachten.

Omega-3 in unseren Produkten

Omega-3-Fettsäuren sind in Omnia All-In-One enthalten:

Produkt

Form

Menge pro Tagesdosis

Omnia All-In-One

Omega-3-Fettsäuren als Ethylester

580 mg Omega-3-Fettsäuren, davon 140 mg EPA und 60 mg DHA

Eine Tagesdosis entspricht einem Sachet. Die Angabe von 580 mg bezieht sich auf die gesamten Omega-3-Fettsäuren der Tagesdosis. Neben den ausgewiesenen 140 mg EPA und 60 mg DHA enthält das Fischölkonzentrat weitere Omega-3-Fettsäuren. Für Omega-3-Fettsäuren ist kein Nährstoffbezugswert (NRV) festgelegt, daher wird kein NRV-Prozentwert ausgewiesen; die Mengen sind in Milligramm angegeben.

Die Mengen in Omnia leisten einen Beitrag zur Omega-3-Versorgung im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung und ersetzen nicht den regelmäßigen Verzehr von fettem Seefisch. Eine gezielte, höher dosierte Omega-3-Zufuhr gehört in ärztliche Hand.

Quellen

  1. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel. EUR-Lex, CELEX 32012R0432.

  2. Verordnung (EU) Nr. 440/2011 sowie Verordnung (EU) Nr. 1226/2014 der Kommission zur Zulassung gesundheitsbezogener Angaben über die Entwicklung von Gehirn, Augen und Sehkraft bei Fötus, Säugling und Kind. EUR-Lex.

  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Fett und Fettsäuren, sowie Empfehlungen zur DHA-Zufuhr in Schwangerschaft und Stillzeit. dge.de.

  4. EFSA NDA Panel: Scientific opinion on dietary reference values for fats. Ableitung der angemessenen Zufuhr (Adequate Intake) von 250 mg EPA und DHA pro Tag für Erwachsene auf Basis kardiovaskulärer Daten. EFSA Journal 2010;8(3):1461.

  5. EFSA NDA Panel: Scientific opinion related to the tolerable upper intake level of eicosapentaenoic acid (EPA), docosahexaenoic acid (DHA) and docosapentaenoic acid (DPA). EFSA Journal 2012;10(7):2815.

  6. EFSA NDA Panel: Scientific opinion on the substantiation of health claims related to EPA and DHA (normale Herzfunktion, Blutdruck, Triglyceridkonzentrationen, Gehirnfunktion und Sehkraft). EFSA Journal 2010 und 2011.

  7. N-3 Fatty Acids (EPA and DHA) and Cardiovascular Health: Updated Review of Mechanisms and Clinical Outcomes. Current Atherosclerosis Reports 2025. PMID 41247613. DOI 10.1007/s11883-025-01363-2.

  8. Harris WS et al.: The Omega-3 Index and relative risk for coronary heart disease mortality. Estimation from 10 cohort studies. Atherosclerosis 2017;262:51-54. PMID 28511049.

  9. Gröber U: Mikronährstoffe. Metabolic Tuning, Prävention, Therapie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

  10. Gröber U: Arzneimittel und Mikronährstoffe. Medikationsorientierte Supplementierung. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.


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