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Vitamin C (Ascorbinsäure)

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Verfasst von Robert Eigenherr

Auf einen Blick
Wasserlösliches Vitamin, das der Mensch nicht selbst herstellen kann und das als Antioxidans, Enzym-Cofaktor und für die Kollagenbildung gebraucht wird.
In Vykea: Calciumascorbat (470 mg pro Sachet)
Calciumascorbat ist eine gepufferte, säurearme Form und damit magenfreundlicher als reine Ascorbinsäure.

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und einer der bekanntesten Mikronährstoffe überhaupt. Chemisch handelt es sich um die L-Ascorbinsäure und ihre Salze, die Ascorbate. Anders als die meisten Tiere kann der Mensch Vitamin C nicht selbst herstellen, weil ihm ein Enzym des entsprechenden Stoffwechselwegs fehlt. Es muss deshalb regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Vitamin C wirkt als Antioxidans, ist Cofaktor zahlreicher Enzyme, an der Kollagenbildung und am Immunsystem beteiligt und verbessert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Kost. In Omnia All-In-One verwenden wir Calciumascorbat, eine gepufferte, säurearme Form des Vitamin C, mit 470 mg pro Sachet. Dieser Eintrag erklärt die Formen, das Vorkommen, die Funktionen, den Bedarf, die Labordiagnostik, mögliche Mangelzeichen und die Wechselwirkungen von Vitamin C.

Ascorbinsäure und Ascorbate: die verschiedenen Formen

Die natürliche, biologisch aktive Form ist die L-Ascorbinsäure. Sie ist eine schwache Säure und schmeckt sauer. Daneben gibt es die Salze der Ascorbinsäure, die Ascorbate, etwa Natriumascorbat, Calciumascorbat, Kaliumascorbat und Magnesiumascorbat. In diesen Salzen ist das saure Wasserstoffion durch ein Mineral ersetzt, weshalb die Verbindungen weitgehend säurefrei und magenfreundlicher sind. Man spricht hier auch von gepuffertem Vitamin C. Daneben existiert mit dem Ascorbylpalmitat eine fettlösliche Form sowie das markenrechtlich geschützte Ester-C, ein Calciumascorbat mit geringen Mengen des Stoffwechselprodukts Threonat.

Vitamin C in seiner aktiven Form heißt unabhängig vom Salz immer Ascorbat, sobald es im Körper vorliegt. Die einzelnen Formen unterscheiden sich daher weniger in der Wirkung als in der Säurelast und der Verträglichkeit. Calciumascorbat ist eine gepufferte, säurearme Form: Das Vitamin liegt als Calciumsalz vor und reizt empfindliche Magenschleimhäute weniger als reine Ascorbinsäure. Pro Gramm Calciumascorbat ist zudem eine kleine Menge Calcium enthalten. In Omnia kommt Calciumascorbat zum Einsatz.


Vorkommen in Lebensmitteln

Gute Vitamin-C-Quellen sind vor allem frisches Obst und Gemüse. Besonders hohe Gehalte finden sich in der Acerolakirsche und der Camu-Camu-Frucht, die ein Vielfaches des Gehalts von Orangen erreichen. Reich an Vitamin C sind außerdem Sanddorn, Hagebutten, Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und andere Kohlsorten sowie Zitrusfrüchte, Kiwi, schwarze Johannisbeeren und Erdbeeren. Auch Kartoffeln tragen wegen der häufig verzehrten Mengen spürbar zur Versorgung bei.

Vitamin C ist sehr empfindlich gegenüber Hitze, Licht, Sauerstoff und Kontakt mit Metallen. Durch Lagerung, Wässern, langes Kochen und Warmhalten gehen erhebliche Anteile verloren; bei schonender Zubereitung liegt der Verlust im Mittel bei rund 30 Prozent, bei ungünstiger Behandlung deutlich höher. Schonende Garmethoden wie kurzes Dämpfen, frische Zubereitung und der Verzicht auf langes Warmhalten erhalten den Gehalt am besten.

Funktionen im Körper

Vitamin C ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt:

  • Antioxidans: Es ist ein wichtiges wasserlösliches Antioxidans und fängt freie Radikale ab. Dadurch trägt es zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei und kann die oxidierte Form von Vitamin E wieder in die wirksame Form überführen (Regeneration von Vitamin E).

  • Kollagenbildung: Es ist Cofaktor der Enzyme, die für die Bildung und Quervernetzung von Kollagen erforderlich sind. Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein von Haut, Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch und Zähnen und für das Bindegewebe von zentraler Bedeutung.

  • Immunsystem: Es unterstützt die normale Funktion des Immunsystems, unter anderem die Funktion von Abwehrzellen, auch im Rahmen und nach intensiver körperlicher Betätigung.

  • Botenstoffe und Hormone: Es ist an der Bildung von Botenstoffen und Hormonen beteiligt, unter anderem an der Synthese von Noradrenalin und am Stoffwechsel der Nebenniere, und unterstützt so ein normales Nervensystem und die normale psychische Funktion.

  • Energiestoffwechsel: Es ist am normalen Energiestoffwechsel beteiligt und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

  • Eisenaufnahme: Es wandelt im Darm dreiwertiges Eisen in die besser aufnehmbare zweiwertige Form um und erhöht dadurch die Aufnahme von Eisen, insbesondere aus pflanzlichen Lebensmitteln.

Welche dieser Funktionen als gesundheitsbezogene Angaben zugelassen sind, zeigt der nächste Abschnitt.

Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben (EU-Verordnung 432/2012)

Für Vitamin C sind in der EU die folgenden gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen:

  • Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

  • Vitamin C trägt zur normalen psychischen Funktion bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Knorpelfunktion bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion des Zahnfleisches bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Zähne bei.

  • Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

  • Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

  • Vitamin C trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei.

  • Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme.

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei (gilt bei einer täglichen Aufnahme von 200 mg zusätzlich zur empfohlenen Tagesdosis).

Diese Angaben gelten für Vitamin C allgemein und damit auch für die in Omnia verwendete Form Calciumascorbat.


Referenzwerte und Tagesbedarf

Die folgenden Werte stammen aus den D-A-CH-Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die DGE hat den Referenzwert für Erwachsene 2015 überarbeitet.

Gruppe

Referenzwert pro Tag

Säuglinge 0 bis 4 Monate (Schätzwert)

20 mg

Säuglinge 4 bis 12 Monate

20 mg

Kinder 1 bis 4 Jahre

20 mg

Kinder 4 bis 7 Jahre

30 mg

Kinder 7 bis 10 Jahre

45 mg

Kinder 10 bis 13 Jahre

65 mg

Kinder 13 bis 15 Jahre

85 mg

Jugendliche 15 bis 19 Jahre

105 mg (m) / 90 mg (w)

Männer ab 19 Jahren

110 mg

Frauen ab 19 Jahren

95 mg

Schwangere (ab 4. Monat)

105 mg

Stillende

125 mg

Rauchende Männer

155 mg

Rauchende Frauen

135 mg

Der Nährstoffbezugswert für die Kennzeichnung (NRV) beträgt 80 mg pro Tag. Eine tolerierbare Gesamtaufnahmemenge konnte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Vitamin C aufgrund der vorliegenden Daten nicht ableiten. In ihrer früheren Bewertung kam die EFSA zu dem Schluss, dass eine zusätzliche Zufuhr von bis zu 1.000 mg pro Tag (ergänzend zur üblichen Ernährung) bei Erwachsenen in der Regel nicht mit Magen-Darm-Beschwerden einhergeht. Sehr hohe Einzeldosen können bei empfindlichen Personen weiche Stühle oder Durchfall auslösen.

Wer hat einen erhöhten Bedarf?

In einigen Lebensphasen und Situationen ist der Vitamin-C-Bedarf höher oder die Versorgung schlechter. Raucherinnen und Raucher haben einen messbar erhöhten Bedarf, da Tabakrauch die oxidative Belastung steigert und Vitamin C vermehrt verbraucht; die DGE nennt für sie höhere Referenzwerte. Ein erhöhter Bedarf besteht außerdem in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei regelmäßigem Alkoholkonsum, bei chronischen Erkrankungen, bei akuten Infekten und Fieber, bei körperlichem Stress, nach Operationen und Verletzungen sowie bei intensivem Ausdauer- und Leistungssport.

Auch bei eingeschränkter Aufnahme über den Darm, etwa bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, kann die Versorgung leiden. Eine sehr einseitige Ernährung mit wenig frischem Obst und Gemüse ist ein weiterer Grund für eine niedrige Zufuhr. In Deutschland erreichen die meisten Menschen den Referenzwert über die Ernährung, ein Teil der Bevölkerung liegt jedoch darunter.

Zusammenspiel mit anderen Nährstoffen

Vitamin C entfaltet seine Aufgaben im Körper nicht isoliert, sondern greift an mehreren Stellen mit anderen Nährstoffen ineinander. Die ernährungswissenschaftliche Literatur beschreibt vor allem drei gut belegte Zusammenhänge.

Erstens verbessert Vitamin C die Aufnahme von pflanzlichem Eisen. Pflanzliche Lebensmittel enthalten überwiegend das sogenannte Nicht-Häm-Eisen, das in der dreiwertigen Form (Fe³⁺) vorliegt und im Darm schlechter löslich und schlechter aufnehmbar ist. Vitamin C wirkt hier zweifach: Es reduziert das dreiwertige Eisen zur besser löslichen zweiwertigen Form (Fe²⁺) und bildet zugleich einen löslichen Komplex, der das Eisen über einen weiten pH-Bereich verfügbar hält. Eine aktuelle Übersichtsarbeit beschreibt, dass dieser Mechanismus die Aufnahme des Nicht-Häm-Eisens durch die Darmzellen (Enterozyten) erleichtert und so für eine gemischte oder pflanzenbetonte Kost praktisch bedeutsam sein kann. Die Einzelheiten zu diesem Zusammenhang finden Sie weiter unten im Abschnitt zur Eisenaufnahme.

Zweitens wirkt Vitamin C im antioxidativen Netzwerk mit Vitamin E zusammen. Vitamin E ist fettlöslich und schützt vor allem die fetthaltigen Bestandteile der Zellmembranen vor oxidativem Stress. Dabei wird es selbst zu einer oxidierten Form (dem sogenannten Tocopheroxyl-Radikal) umgesetzt und verliert vorübergehend seine Wirksamkeit. Das wasserlösliche Vitamin C kann diese oxidierte Form an der Membranoberfläche wieder in das wirksame Vitamin E zurückführen und es so für weitere Aufgaben verfügbar halten. Beide Vitamine ergänzen sich daher: Vitamin E ist im fettlöslichen, Vitamin C im wasserlöslichen Bereich aktiv. Mehr zu diesem Partnervitamin finden Sie im Eintrag Vitamin E.

Drittens wird Vitamin C für die Bildung von Kollagen benötigt. Es dient als Cofaktor jener Enzyme, die bestimmte Bausteine im noch unreifen Kollagen umbauen und damit die Quervernetzung zur stabilen, dreisträngigen Struktur ermöglichen. Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein von Haut, Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch und Zähnen. Ohne ausreichend Vitamin C kann reifes, belastbares Kollagen nicht in gewohntem Umfang entstehen.

Diese Zusammenhänge sind allgemeine ernährungswissenschaftliche Grundlagen und keine Wirkungszusage für ein einzelnes Produkt.

Vitamin C und die Eisenaufnahme

Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Das in pflanzlicher Kost enthaltene dreiwertige Eisen wird im Darm schlechter aufgenommen als das zweiwertige. Vitamin C reduziert das dreiwertige Eisen zur besser löslichen zweiwertigen Form und bildet damit lösliche Komplexe, die die Resorption erleichtern. Wird Vitamin C zusammen mit einer eisenreichen pflanzlichen Mahlzeit aufgenommen, lässt sich die Eisenausbeute deutlich steigern. Dieser Zusammenhang ist gut belegt und liegt der zugelassenen Angabe zugrunde, dass Vitamin C die Eisenaufnahme erhöht. Für Menschen mit pflanzenbetonter Ernährung kann das praktisch bedeutsam sein.

Hinweis: Ob im Einzelfall ein Eisenmangel vorliegt und wie er behandelt wird, gehört in ärztliche Hand.


Versorgung und Labordiagnostik

Den Vitamin-C-Status bestimmt eine Ärztin oder ein Arzt über das Blut. Üblich ist die Messung der Ascorbinsäure im Serum oder Plasma (Referenzbereich etwa 4 bis 15 mg/l, je nach Labor und Methode). Der Wert spiegelt vor allem die Zufuhr der letzten Tage wider. Aussagekräftiger für die Versorgung des Gewebes kann der Gehalt in den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sein, der die längerfristige Versorgung besser abbildet, aber aufwendiger zu bestimmen ist.

Wichtig ist die korrekte Probengewinnung, da Vitamin C in der Blutprobe rasch zerfällt: Die Probe sollte zeitnah, idealerweise innerhalb kurzer Zeit, weiterverarbeitet, gekühlt und vor Licht geschützt werden. Die Blutentnahme erfolgt in der Regel nüchtern.

Hinweis: Die Einordnung der Werte und eine eventuelle Ergänzung gehören in ärztliche Hand.

Mögliche Anzeichen einer Unterversorgung

Eine leichte Unterversorgung verläuft oft ohne klare Beschwerden. Mögliche unspezifische Anzeichen sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit, Reizbarkeit und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Da Vitamin C für die Kollagenbildung notwendig ist, betreffen ausgeprägtere Mangelzeichen vor allem das Bindegewebe: Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen, eine verzögerte Wundheilung sowie eine erhöhte Brüchigkeit kleiner Blutgefäße mit punktförmigen Einblutungen in die Haut.

Ein schwerer und lang anhaltender Vitamin-C-Mangel führt zum Krankheitsbild des Skorbut, das heute in Industrieländern selten ist. Es ist unter anderem durch ausgeprägte Zahnfleischveränderungen, Einblutungen, Gelenkbeschwerden und eine starke Schwäche gekennzeichnet. Solche Anzeichen sind nicht beweisend und können viele Ursachen haben.

Hinweis: Die Abklärung und Diagnose gehören in ärztliche Hand.

Therapeutische Anwendung und Dosierung

Die folgenden Angaben fassen die in der Fachliteratur genannten Anwendungsbereiche zusammen.

Hinweis: Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung; eine gezielte oder höher dosierte Anwendung gehört in ärztliche Hand.

  • Allgemeine Versorgung: Zur allgemeinen Sicherstellung einer guten Versorgung werden in der Literatur Dosierungen im Bereich von einigen Hundert Milligramm pro Tag genannt.

  • Erhöhter Bedarf: Bei erhöhtem Bedarf, etwa bei Rauchen, körperlichem Stress oder in der Rekonvaleszenz, werden höhere Tagesmengen beschrieben.

  • Festgestellter Mangel: Bei einem ärztlich festgestellten Mangel oder besonderen Situationen werden individuell festgelegte Dosierungen verwendet.

Vitamin C wird über den Tag verteilt besser ausgenutzt als in einer einzelnen sehr hohen Dosis, da die Aufnahme im Darm mit steigender Einzeldosis prozentual abnimmt und überschüssiges Vitamin C über die Nieren ausgeschieden wird. Sehr hohe Dosierungen können bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden wie weiche Stühle auslösen.

Hinweis: Bei einer Veranlagung zu bestimmten Nierensteinen, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei der seltenen Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) ist mit hohen Dosen Vorsicht geboten; in diesen Fällen sollte eine zusätzliche Zufuhr ärztlich abgeklärt werden.


Wechselwirkungen

Vitamin C steht mit anderen Nährstoffen und einigen Medikamenten in Wechselwirkung.

Andere Nährstoffe

Die wichtigste positive Wechselwirkung betrifft Eisen: Vitamin C erhöht die Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Kost (siehe oben). Mit Vitamin E wirkt Vitamin C im antioxidativen Netzwerk zusammen und regeneriert dessen wirksame Form. Eine dauerhaft sehr hohe Vitamin-C-Zufuhr kann dagegen die Aufnahme von Kupfer beeinträchtigen, und hohe Dosen können die Aufnahme von Natriumselenit vermindern.

Medikamente

Einige Medikamente können den Vitamin-C-Bedarf erhöhen oder den Status senken, darunter Kortikosteroide und Estrogene, etwa in oralen Kontrazeptiva. Acetylsalicylsäure und andere nichtsteroidale Schmerzmittel können die Aufnahme und Ausscheidung von Vitamin C beeinflussen. Umgekehrt kann Vitamin C die Aufnahme einiger Wirkstoffe verändern.

Hinweis: Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie eine zusätzliche, höher dosierte Vitamin-C-Zufuhr vorab ärztlich abklären.

Calciumascorbat als gepufferte Form

Calciumascorbat zählt zu den gepufferten, säurearmen Formen des Vitamin C. Das Vitamin liegt hier als Calciumsalz der Ascorbinsäure vor, das saure Wasserstoffion ist durch Calcium ersetzt. Dadurch ist die Verbindung weitgehend säurefrei und gilt als magenfreundlicher als reine Ascorbinsäure, was insbesondere für empfindliche Personen und bei höheren Mengen von Vorteil sein kann. Im Körper wird Calciumascorbat wie andere Vitamin-C-Formen in das aktive Ascorbat überführt. Pro Gramm Calciumascorbat ist zudem eine geringe Menge Calcium enthalten. In Omnia liegt Vitamin C als Calciumascorbat vor.

Vitamin C in unseren Produkten

Vitamin C ist in Omnia All-In-One enthalten:

Produkt

Form

Menge pro Tagesdosis

Anteil am NRV

Omnia All-In-One

Calciumascorbat

470 mg

ca. 588 Prozent

Die Mengenangabe bezieht sich auf das enthaltene Vitamin C, nicht auf das Gewicht des Calciumascorbats. Der Anteil am NRV ist auf den Kennzeichnungswert von 80 mg bezogen. Eine Tagesdosis entspricht einem Sachet.

Quellen

  1. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel. EUR-Lex, CELEX 32012R0432.

  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Vitamin C, sowie Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin C. dge.de.

  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Überarbeiteter Referenzwert für die Vitamin-C-Zufuhr. Pressemeldung 2015. dge.de.

  4. EFSA NDA Panel: Scientific opinion related to the tolerable upper intake level of vitamin C (L-ascorbic acid, its calcium, potassium and sodium salts and L-ascorbyl-6-palmitate). EFSA Journal sowie EFSA, Overview on Tolerable Upper Intake Levels, 2024.

  5. Carr AC, Maggini S: Vitamin C and Immune Function. Nutrients 2017;9(11):1211. PMID 29099763.

  6. Calder PC, Kreider RB, McKay DL: Enhanced Vitamin C Delivery: A Systematic Literature Review Assessing the Efficacy and Safety of Alternative Supplement Forms in Healthy Adults. Nutrients 2025;17(2):279. PMID 39861409.

  7. Lykkesfeldt J, Tveden-Nyborg P: The Pharmacokinetics of Vitamin C. Nutrients 2019;11(10):2412. PMID 31601028.

  8. Gröber U: Mikronährstoffe. Metabolic Tuning, Prävention, Therapie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

  9. Gröber U: Arzneimittel und Mikronährstoffe. Medikationsorientierte Supplementierung. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

  10. Lykkesfeldt J, Carr AC: Vitamin C. Advances in Nutrition 2024;15(1):100155. PMID 37992968. DOI 10.1016/j.advnut.2023.100155.

  11. Pan X, Köberle M, Ghashghaeinia M: Vitamin C-Dependent Uptake of Non-Heme Iron by Enterocytes, Its Impact on Erythropoiesis and Redox Capacity of Human Erythrocytes. Antioxidants (Basel) 2024;13(8):968. PMID 39199214. DOI 10.3390/antiox13080968.


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